Qualifizierung für den Triebfahrzeugführerschein und die Zusatzbescheinigungen Klasse A+B2
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Der Kurs deckt zwei Gruppen von Tätigkeiten im Güterverkehr ab: Lokrangierführer:in mit Zusatzbescheinigung Klasse A und Lokführer:in im Güterverkehr auf Nah- und Fernstrecken mit Zusatzbescheinigung Klasse B2

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Die Praxis besteht aus drei Teilen: fachpraktische Übungen, qualifizierter Simulator und 16 Wochen im Eisenbahnunternehmen
Fachdeutsch ist fest in das Programm eingebaut. So können Sie am Ende des Kurses in Deutschland arbeiten und sich mit Ihren künftigen Kolleg:innen verständigen
Aufbau der Branche, Aufgaben von EVU, EIU und EBA, Sicherheitskultur, Verhalten im Gleisbereich, Schichtdienst. Werkzeuge: persönliche Schutzausrüstung, UVV.
Grundlagen der Eisenbahntechnik, der Infrastruktur und der Schienenfahrzeuge, Aufgaben des Triebfahrzeugführers, menschliche Faktoren, wirtschaftliche Fahrweise. Ergebnis: Nachweis der allgemeinen Fachkenntnisse — Voraussetzung für den Triebfahrzeugführerschein.
Arten von Rangierfahrten, Signale und Aufträge, Bilden und Auflösen von Zügen, Arbeit an Terminals, in Häfen und auf Werksbahnen. Werkzeuge: Rangierfunk, Kuppeln und Entkuppeln, Sichern von Fahrzeugen.
Druckluftbremse, Arten und Durchführung von Bremsproben, Erkennen von Unregelmäßigkeiten, Bremsberechnungen. Werkzeuge: Bremsgewicht, Bremshundertstel, Wagenliste, Bremszettel.
Aufbau von Güterwagen, Radsätze, Lager, Rahmen, Bremsausrüstung, Zug- und Stoßeinrichtungen, Erkennen von Schäden. Werkzeuge: Schadcodes, Wagenanschriften, Bezettelung, Prüfdokumentation.
Vorbereitung des Güterzuges, Wagenreihung, Ladungssicherung, Container und kombinierter Verkehr, Maßnahmen bei Stoffaustritten. Werkzeuge: RID und GGVSEB, Gefahrgutkennzeichnung, Beförderungspapiere.
Kuppeln und Sichern, Bremsproben, Wagenprüfung, Zugbildung, Dokumente und Kommunikation in der Schicht — in einem Eisenbahnunternehmen.
Aufbau der Branche, Aufgaben von EVU, EIU und EBA, Sicherheitskultur, Verhalten im Gleisbereich, Schichtdienst. Werkzeuge: persönliche Schutzausrüstung, UVV.
Grundlagen der Eisenbahntechnik, der Infrastruktur und der Schienenfahrzeuge, Aufgaben des Triebfahrzeugführers, menschliche Faktoren, wirtschaftliche Fahrweise. Ergebnis: Nachweis der allgemeinen Fachkenntnisse — Voraussetzung für den Triebfahrzeugführerschein.
Arten von Rangierfahrten, Signale und Aufträge, Bilden und Auflösen von Zügen, Arbeit an Terminals, in Häfen und auf Werksbahnen. Werkzeuge: Rangierfunk, Kuppeln und Entkuppeln, Sichern von Fahrzeugen.
Druckluftbremse, Arten und Durchführung von Bremsproben, Erkennen von Unregelmäßigkeiten, Bremsberechnungen. Werkzeuge: Bremsgewicht, Bremshundertstel, Wagenliste, Bremszettel.
Aufbau von Güterwagen, Radsätze, Lager, Rahmen, Bremsausrüstung, Zug- und Stoßeinrichtungen, Erkennen von Schäden. Werkzeuge: Schadcodes, Wagenanschriften, Bezettelung, Prüfdokumentation.
Vorbereitung des Güterzuges, Wagenreihung, Ladungssicherung, Container und kombinierter Verkehr, Maßnahmen bei Stoffaustritten. Werkzeuge: RID und GGVSEB, Gefahrgutkennzeichnung, Beförderungspapiere.
Kuppeln und Sichern, Bremsproben, Wagenprüfung, Zugbildung, Dokumente und Kommunikation in der Schicht — in einem Eisenbahnunternehmen.
Vorbereitungs- und Abschlussdienst an der Lokomotive, Dieselmotor und Kraftübertragung, Pneumatik und Bremsen, Rangierfahrten, Werks- und Anschlussbahnen. Werkzeuge: V-Lokomotive, PZB, Funkfernsteuerung (FFSt).
Führen der Lokomotive unter Aufsicht, Zustellen und Abholen von Wagen, Zusammenarbeit mit Rangierbegleiter:innen, Handeln bei Störungen, Prüfungsfahrt.
Vorbereitungs- und Abschlussdienst an der Lokomotive, Dieselmotor und Kraftübertragung, Pneumatik und Bremsen, Rangierfahrten, Werks- und Anschlussbahnen. Werkzeuge: V-Lokomotive, PZB, Funkfernsteuerung (FFSt).
Führen der Lokomotive unter Aufsicht, Zustellen und Abholen von Wagen, Zusammenarbeit mit Rangierbegleiter:innen, Handeln bei Störungen, Prüfungsfahrt.
Güternah- und Güterfernverkehr, Fahrdienstvorschriften, Signale, Fahrplan, Regel- und Störungsbetrieb. Werkzeuge: Ril 408, La, Befehle, Bremsberechnung, Zugleitbetrieb.
Hochspannungsausrüstung, Stromabnehmer, Fahrmotoren, Diagnose, Abschleppen und Bergen, ausgewählte Baureihen. Werkzeuge: PZB 90, LZB/CIR-ELKE, ETCS.
Betriebliche Kommunikation, Regel-, Störungs- und Notfallbetrieb. Hier findet der Hauptteil des Simulatortrainings statt — 20 Stunden. Werkzeuge: GSM-R, Notruf, EBuLa, DiLoc, qualifizierter Simulator nach Anlage 8 TfV.
Fahrten unter Aufsicht mit E- und V-Lokomotiven, Tages- und Nachtdienste, Streckenkenntnis, Handeln bei Störungen.
Grundlagen des grenzüberschreitenden Verkehrs, Wiederholung, schriftliche, mündliche, praktische und Simulatorprüfung, Prüfungsfahrt.
Güternah- und Güterfernverkehr, Fahrdienstvorschriften, Signale, Fahrplan, Regel- und Störungsbetrieb. Werkzeuge: Ril 408, La, Befehle, Bremsberechnung, Zugleitbetrieb.
Hochspannungsausrüstung, Stromabnehmer, Fahrmotoren, Diagnose, Abschleppen und Bergen, ausgewählte Baureihen. Werkzeuge: PZB 90, LZB/CIR-ELKE, ETCS.
Betriebliche Kommunikation, Regel-, Störungs- und Notfallbetrieb. Hier findet der Hauptteil des Simulatortrainings statt — 20 Stunden. Werkzeuge: GSM-R, Notruf, EBuLa, DiLoc, qualifizierter Simulator nach Anlage 8 TfV.
Fahrten unter Aufsicht mit E- und V-Lokomotiven, Tages- und Nachtdienste, Streckenkenntnis, Handeln bei Störungen.
Grundlagen des grenzüberschreitenden Verkehrs, Wiederholung, schriftliche, mündliche, praktische und Simulatorprüfung, Prüfungsfahrt.
Nach dem Kurs erhalten Sie ein deutsches Zertifikat für den Berufseinstieg

Eine Weiterbildung für den Lokführerberuf bei ICH bedeutet: Sie bauen auf dem auf, was Sie schon haben — Sprache, Erfahrung, Kenntnisse. Und Sie binden sich nicht an einen bestimmten Arbeitgeber, sondern können wählen
Für die Aufnahme benötigen Sie mindestens das Niveau B1. Die endgültige Entscheidung erfolgt über einen Sprachtest — vor der Aufnahme. Im Programm sind 240 Stunden Fachdeutsch enthalten: Terminologie, Funkkommunikation, Befehle, Dokumente und Prüfungssprache. Die Anforderungen der Arbeitgeber sind unterschiedlich. Ein Niveau, das überall ausreicht, gibt es deshalb nicht.
Der Kurs bereitet Sie auf die Prüfungen vor, stellt den Triebfahrzeugführerschein und die Zusatzbescheinigung jedoch nicht selbst aus. Nach bestandenen Prüfungen erhalten Sie den Triebfahrzeugführerschein. Das Recht, bestimmte Fahrzeuge auf bestimmten Infrastrukturen zu führen, bestätigt die Zusatzbescheinigung, die das Eisenbahnunternehmen ausstellt. Das ist der übliche Weg in einem regulierten Beruf.
Klasse A bedeutet das Führen von Lokomotiven im Rangierbetrieb: auf Rangierbahnhöfen, Terminals sowie Hafen- und Werksbahnen. Klasse B2 bedeutet das Führen von Güterzügen auf Nah- und Fernstrecken. Im Programm folgen beide Stufen aufeinander.
Der Triebfahrzeugführerschein bestätigt die allgemeine fachliche Eignung, berechtigt aber nicht zum Führen beliebiger Lokomotiven. Die Zusatzbescheinigung hält die konkreten Fahrzeuge und Infrastrukturen fest. Deshalb stellt sie der Arbeitgeber aus — für seine Fahrzeuge und seine Strecken. Keine Bildungseinrichtung kann das übernehmen.
Ja. Das Programm richtet sich auch an Quereinsteiger:innen und beginnt mit den Grundlagen des Eisenbahnsystems. Erfahrung aus Technik, Produktion oder Logistik hilft, ist aber keine Bedingung. Verbindlich sind die Voraussetzungen zu Alter, Schulbildung, Sprache sowie medizinischer und psychologischer Eignung.
Geprüft werden unter anderem Sehvermögen, Hörvermögen, Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis und Reaktionsfähigkeit. Das ist eine Anforderung des Berufs und keine Bedingung der Schule — für die Teilnahme am Kurs sind die Untersuchungen nicht erforderlich.
Die Theorie findet online auf der Lernplattform statt — dafür ist kein Umzug nötig. Die Praxis im Umfang von 16 Wochen findet in einem Eisenbahnunternehmen statt, einschließlich Nachtschichten. Region und Bedingungen besprechen wir in der Beratung.
Das ist schwierig. Der Live-Unterricht findet täglich statt, entweder vormittags oder abends. Die Praxis umfasst volle Schichten, auch an Wochenenden oder nachts.
Das Programm ist nach AZAV zugelassen, eine Förderung durch einen Bildungsgutschein ist also möglich. Über die Ausstellung entscheidet die Beraterin oder der Berater der Agentur für Arbeit im Einzelfall.
Nein. Das Karrierezentrum bereitet Sie auf den Arbeitsmarkt vor: Lebenslauf, Auswahlverfahren, Vorstellungsgespräch auf Deutsch und Analyse von Stellenanzeigen. Über die Einstellung entscheidet der Arbeitgeber.
Für die Aufnahme benötigen Sie mindestens das Niveau B1. Die endgültige Entscheidung erfolgt über einen Sprachtest — vor der Aufnahme. Im Programm sind 240 Stunden Fachdeutsch enthalten: Terminologie, Funkkommunikation, Befehle, Dokumente und Prüfungssprache. Die Anforderungen der Arbeitgeber sind unterschiedlich. Ein Niveau, das überall ausreicht, gibt es deshalb nicht.
Der Kurs bereitet Sie auf die Prüfungen vor, stellt den Triebfahrzeugführerschein und die Zusatzbescheinigung jedoch nicht selbst aus. Nach bestandenen Prüfungen erhalten Sie den Triebfahrzeugführerschein. Das Recht, bestimmte Fahrzeuge auf bestimmten Infrastrukturen zu führen, bestätigt die Zusatzbescheinigung, die das Eisenbahnunternehmen ausstellt. Das ist der übliche Weg in einem regulierten Beruf.
Klasse A bedeutet das Führen von Lokomotiven im Rangierbetrieb: auf Rangierbahnhöfen, Terminals sowie Hafen- und Werksbahnen. Klasse B2 bedeutet das Führen von Güterzügen auf Nah- und Fernstrecken. Im Programm folgen beide Stufen aufeinander.
Der Triebfahrzeugführerschein bestätigt die allgemeine fachliche Eignung, berechtigt aber nicht zum Führen beliebiger Lokomotiven. Die Zusatzbescheinigung hält die konkreten Fahrzeuge und Infrastrukturen fest. Deshalb stellt sie der Arbeitgeber aus — für seine Fahrzeuge und seine Strecken. Keine Bildungseinrichtung kann das übernehmen.
Ja. Das Programm richtet sich auch an Quereinsteiger:innen und beginnt mit den Grundlagen des Eisenbahnsystems. Erfahrung aus Technik, Produktion oder Logistik hilft, ist aber keine Bedingung. Verbindlich sind die Voraussetzungen zu Alter, Schulbildung, Sprache sowie medizinischer und psychologischer Eignung.
Geprüft werden unter anderem Sehvermögen, Hörvermögen, Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis und Reaktionsfähigkeit. Das ist eine Anforderung des Berufs und keine Bedingung der Schule — für die Teilnahme am Kurs sind die Untersuchungen nicht erforderlich.
Die Theorie findet online auf der Lernplattform statt — dafür ist kein Umzug nötig. Die Praxis im Umfang von 16 Wochen findet in einem Eisenbahnunternehmen statt, einschließlich Nachtschichten. Region und Bedingungen besprechen wir in der Beratung.
Das ist schwierig. Der Live-Unterricht findet täglich statt, entweder vormittags oder abends. Die Praxis umfasst volle Schichten, auch an Wochenenden oder nachts.
Das Programm ist nach AZAV zugelassen, eine Förderung durch einen Bildungsgutschein ist also möglich. Über die Ausstellung entscheidet die Beraterin oder der Berater der Agentur für Arbeit im Einzelfall.
Nein. Das Karrierezentrum bereitet Sie auf den Arbeitsmarkt vor: Lebenslauf, Auswahlverfahren, Vorstellungsgespräch auf Deutsch und Analyse von Stellenanzeigen. Über die Einstellung entscheidet der Arbeitgeber.
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